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Mini-/Mikro-KWK
Kraft-Wärme-Kopplung gewinnt an Bedeutung. Wir zeigen, welche Aspekte für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern relevant sind und wie die technische Entwicklung aussieht.
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29. November 2011

Mikro-KWK-Heizgeräte
Eine Technik in der Markteinführung

E.ON Ruhrgas, NEW-Energie und andere Versorger unterstützen die Entwicklung innovatier Heiztechnik und beteiligen sich an Feldtests mit Mikro-KWK-Geräten.

Heinz-Dieter Corsten von E.ON Ruhrgas informierte die Zuhörer über die unterschiedlichen Mikro-KWK Technologien, deren Effizienz und CO2 Einsparung. Die Installations- und Betriebserfahrungen sind wichtig zur Optimierung der Geräte und des Anlagenzubehörs. Ziel ist ein Erfahrungsaustausch mit den Herstellern und eine breite Markteinführung ohne nenneswerte Kinderkrankheiten.

Die Feldtests zeigen die generelle Praxistauglichkeit der Geräte und auch Optimerungsbedarf bei Regelung, Speicherauslegung und Fahrweise an. Auch beim Installationsaufwand gibt es noch Verbesserungspotential.

Herr Corsten gab dem großen Zuhörerkreis einen spannenden Überblick über den Stand der Mikro-KWK-Technik. Den Vortrag können Sie

>> hier   downloaden. Einen Erklärfilm gibt es unter dem Link

http://www.erdgas.info/erdgasheizung/kraft-waerme-kopplung/


27. Sept. 2011

Ben Muckel (Mi.rechts) erklärt die Technik, Franz Josef Conen (u.) zeigt Fußfesseln im "Knast"
Zu Gast im Borussia Park

Mit Gas-Innovationen in die Zukunft lautete das Titelthema des Abends. In entspannter und lockerer Atmosphäre stellte Geschäftsführer Hans-Georg Grombein im Presseraum des Borussia Parks eine Zukunftsvision der Erdgasversorgung dar. Das Erdgasnetz als Sammelbecken für fossile und regenerative Energien. Überschüssigen Wind- und Solarstrom gilt es zu speichern. Über die Photosynthese wird der überschüssige Strom zu Wasserstoff, der im Erdgasnetz gespeichert und an beliebigen Orten weiter verwendet werden kann.

Eine durchaus realistische Perspektive, wenn man bedenkt, dass beispielsweise für Windstrom in Deutschland nur 2000 Vollbenutzungsstunden anzusetzen sind, das Jahr aber 8760 Stunden hat. Um die Quoten regenerativen Stroms zu erfüllen, muss mehr regenerativer Strom erzeugt werden, als zeitgleich verbraucht werden kann. Den Überschuss muss man speichern.

Der zweite Teil des Abends galt der Technik im Borussia Park, die uns von Borussia-Mitarbeiter Ben Muckel, Bereichsleiter Betriebstechnik vorgestellt wurde. Für die Fachhandwerker war natürlich die Heizungstechnik von besonderem Interesse. Die Rasenheizung für das Stadion und den Trainingspatz ist der größte Einzelverbraucher im Heizsystem. Auch die Stadionüberwachungstechnik und Rettung von verunglückten oder erkrankten Personen im Stadion wurde uns nahe gebracht. Was viele nicht wussten: Unser Mitglied Burkhard Halm ist Einsatzleiter der Malteser, die schon seit Jahrzehnten die Rettungsdienste bei Borussia leistet.

Den Abschluss bildete die Führung durch den Borussia Park. Dass es dort auch einen Knast gibt, wussten auch nach lange nicht alle.


15. - 16. Juli 2011

Exkursion ins Ruhrgebiet
In unserer Region gibt es auch für alte Hasen noch eine Menge zu entdecken, diese Erkenntnis nahmen die Teilnehmer der diesjährigen Exkursion mit nach Hause. Zunächst hatte E.ON Ruhgas die Erdgasgemeinschaft in das "Gaseum" nach Essen eingeladen. In neun Ausstellungsbereichen konnten die Teilnehmer alles Wissenswerte um den Energieträger Erdgas erfahren. Mehrere hundert Ausstellungsstücke, vom Badeofen des Jahres 1908 bis zu Bioerdgasanlagen veranschaulichen 200 Jahre Gasgeschichte.

Die Geschichte der Stadt Essen ist eng mit Alfred Krupp verbunden. Dies wurde bei der Führung durch die Villa Hügel deutlich. Sie liegt in einer großzügigen Parkanlage am Südrand von Essen oberhalb des Baldeneysees. Die Villa mit angrenzendem Gästehaus hat 269 Räume auf 8100 qm Wohn- und Nutzfläche.

Unser Reiseführer Uwe Niggemeier brachte uns am nächsten Tag zu bekannten, aber auch weniger bekannten Stätten im Ruhrgebiet. Im Bereich des damaligen Kruppschen Produktionsstandortes nahe der Innenstadt entsteht der neue, güne Krupp Gürtel mit Fachmärkten und als Herzstück der neuen Konzernverwaltung der ThyssenKrupp AG mit 2.000 Beschäftigten.

Auf einer Bergehalde nahe Bottrop steht der Tetraeder. Diese pyramidenförmige Stahlkonstruktion ist schon von der Autobahn 42 aus zu sehen. Wir haben uns das Gebilde aus der Nähe angesehen, und wer mutig war, ist bis zur oberen Plattform in 32 m Höhe gestiegen. Treppen und Plattformen sind an Stahlseilen beweglich aufgehängt. Der Wind führte zu kräftigen Schwankungen der Konstruktion. Nichts für schwache Nerven sind auch Lochplatten mit freier Sicht nach unten. Die klare Luft sorgte für eine ausgezeichnete Fernsicht. Selbst die Fernsehtürme in Dortmund und Düsseldorf waren zu sehen.

Nach einem Besuch mit Führung durch die Ausstellung "Magische Orte" im bekanten Gasometer Oberhausen brachte Uwe Niggemeier die Gruppe zum Landschaftspark Duisburg-Nord, einer großen Fläche Industriekultur auf 180 Hektar. Im Zentrum steht ein stillgelegtes Hüttenwerk, den Hochofen 5 haben wir bis zum oberen Aussichtspodest bestiegen. Im Gasometer des Landschaftsparks befindet sich ein künstliches Tauchsportzentrum und in den Erzlagerbunkern sind alpine Klettergärten entstanden.

Beim gemeinsamen Abendessen war man sich schnell einig: Die Industriekultur des Ruhrgebietes war teilweise unbekannt, ist spannend und veranlasst zu weiteren Besuchen.


5. April 2011
http://www.dedietrich-remeha.de/
Stirling Motor (Bild remeha), Wolfgang Prinz (li.) und Hans-Georg Grombein
1. Mitgliederversammlung
2. Der remeha eVita, ein stromerzeugender Gas-Bennwertkessel

Die Mitgliederversammung hat die neue Satzung einstimmig verabschiedet. Der neue Name lautet nun: Erdgasgemeinschaft Niederrhein.
Dieser Name unterstreicht den erweiterten räumlichen Mitgliederbereich aufgrund der Neuordnung der Energietöchter der NVV AG. Das Mitgliedsgebiet umfasst nun neben Mönchengladbach, Korschenbroich und Jüchen auch Viersen, Erkelenz, Wegberg, Hückelhoven, Schwalmtal, Brüggen und Grevenbroich.

Nach dem wir zuletzt eine Gaswärmepumpe präsentieren konnten, zeigten wir jetzt eine KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) – Anlage aus dem Hause De Dietrich Remeha GmbH. Die Mini-/Mikro-KWK – Anlagen  gewinnen immer mehr an Bedeutung. Wolfgang Prinz, Gebietsverkaufsleiter eVita, konnte vor einem großen Publikum die Technik näher bringen. Die KWK – Anlage gibt es als Kombi- oder Solo-Anlage mit einer Leistung von 24/28 kW th und 1 kW el. Ausführliche Informationen sind dem Prospekt  zu entnehmen. 

Für weitere Informationen steht remeha Gebietsverkaufs-leiter Wolfgang Prinz (wolfgang.prinz@dedietrich-remeha.de) zur Verfügung.


15. Febr. 2011

H.-G. Grombein, Thomas Medrow, Dieter Weckop (v. li.)
OERTLI Gas-Absorptionswärmepumpe

Erdgas-Wärmepumpen sind auf dem Vormarsch. Nachdem zuletzt ein Produkt für das Einfamilienhaus vorgestellt wurde, konnten wir nun die OERTLI Gas-Absorptionswärme für größere Objekte präsentieren. Thomas Medrow, Techn. Leiter der OERTLI-ROHLEDER Wärmetechnik GmbH brachte dem Publikum seine Technik näher. 

Die Erdgas-Wärmepumpe hat eine Leistung vom 35 kW und wird als Luft-Wasser oder Sole-Wasser Maschine geliefert. Bei Vorlauftemperaturen von bis zu 65° C kann sie im Bestand, als auch im Neubaubereich eingesetzt werden. Die Wärmepumpe wird im Regelfall mit einem Brennwert-Spitzenlastkessel kombiniert. Zur Erfüllung EEGWärmeG (Neubau) muss die Wärmepumpe nur etwa 35% der Heizlast abdecken. Je nach Objekt ist die Kombination Gaswärmepumpe/Spitzenkessel vom Invest her günstiger als Solarthermie/Brennwertkessel.

Ausführliche Informationen und Diagramme sind dem PDF-Dokument (7 MB) zu entnehmen. 

Für weitere Informationen steht OERTLI Gebietsverkaufsleiter Dieter Weckop (weckop@oertli.de) zur Verfügung.  



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> Dienstag, 28. Februar 2012

NEW Wasserwerk Helenabrunn
Dampfmaschinenhalle
Kaldenkirchener Straße 256
41066 Mönchengladbach

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19:00 Uhr
Mitgliederversammlung
anschl.:
Thema Geothermie:
Referent: Chrisoph Knepel, BauGrund Süd


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